Für Musikvereine
Nach der Probe ein Bier. Ohne Mitschreiben.
Instrumente eingepackt, Notenpult zusammengeklappt, und im Musikheim steht die halbe Kapelle beim Kühlschrank. Bis jemand die Liste holt, sind die ersten schon draußen. Der Kantineur löst das an der Stelle, an der es passiert: beim Kühlschrank selbst.
Warum der Zettel im Musikheim nie ganz stimmt
Weil er an einem Abend gebraucht wird, an dem alle etwas anderes im Kopf haben.
Es geht schnell
Zwischen letztem Ton und Heimweg liegen zehn Minuten. In denen schreibt niemand mehr etwas auf, das er nicht ohnehin in der Hand hat.
Es kommen viele dazu
Registerproben, Aushilfen, die Jugend. Am Tablet steht jeder mit Namen; wer neu ist, ist in zwanzig Sekunden angelegt.
Am Jahresende fehlt der Beleg
Für die Generalversammlung braucht es Zahlen, nicht Schätzungen. Hier stehen sie schon – Monat für Monat, als PDF und als CSV.
So läuft ein Probenabend
Namen antippen
Das Tablet klebt neben dem Kühlschrank und zeigt die ganze Kapelle als Kacheln, alphabetisch. Bei einer großen Kapelle tippt man die ersten Buchstaben ins Suchfeld.

Getränk antippen, fertig
Ein Tipp pro Flasche, ein Haken, zwanzig Sekunden zum Rückgängigmachen. Danach springt der Bildschirm von selbst zurück – der Nächste steht schon da.
Den eigenen Stand am Handy nachsehen
Mit dem persönlichen Code sieht jedes Mitglied, was offen ist und was zuletzt gebucht wurde. Diskussionen über fremde Striche erübrigen sich damit.

Was der Kassier davon hat
Er muss nichts mehr nachtragen – und kann jederzeit nachsehen, statt am Jahresende zu rekonstruieren.

Häufige Fragen aus Musikvereinen
Bei uns gibt es Jungmusikerinnen und Jungmusiker.
Alkoholfreie Getränke stehen als eigene Produkte in der Liste, oft zu einem eigenen Preis. Wer sichergehen will, gibt jungen Mitgliedern einen persönlichen Code – dann bucht wirklich nur, wer gemeint ist. Was jemand nehmen darf, entscheidet der Verein; das Tablet schreibt nur an.
Wir haben nur einmal in der Woche Probe. Lohnt das?
Gerade dann. Bei einer Probe pro Woche kommen im Jahr gut fünfzig Abende zusammen, und genau die sind es, die am Jahresende niemand mehr auseinanderhalten kann. Der Aufwand ist einmalig eine Viertelstunde, danach läuft es mit.
Wie machen wir das beim Frühschoppen oder beim Konzert?
Anders – und das ist Absicht. Bei einer Veranstaltung mit Gästen wird kassiert, nicht angeschrieben; dafür ist der Kantineur nicht gedacht. Er führt das, was unter Mitgliedern läuft: Probe, Ausschank hinter der Bühne, das Bier nach dem Ausrücken.
Wer darf die Zahlen sehen?
Jedes Mitglied den eigenen Stand am Handy, nach Anmeldung mit dem eigenen Code. Alle Stände sieht nur, wer die Kassa führt. Am Tablet im Musikheim steht nie, was jemand offen hat – dort läuft nur der Beleg, der gerade entsteht.
Wir führen auch ein kleines Lager im Keller.
Dann ist der Magazineur der richtige Tarif: Wareneingang mit Lieferant und Einkaufspreis, Bestand und Mindestbestand je Produkt, Inventur mit Soll-Ist-Abgleich. So steht am Jahresende neben dem Umsatz auch, was im Keller liegt und was fehlt.
Dieselbe Sache aus Sicht der Kassierin oder der Mitglieder. Und was eine digitale Strichliste gegenüber dem Zettel an der Tür ändert.
Stellt es bei der nächsten Probe um.