Für Feuerwehren
Im Feuerwehrhaus zählt jeder selbst.
Nach der Übung steht die halbe Mannschaft vor dem Kühlschrank, und an der Tür hängt eine Liste, die seit Wochen niemand mehr addiert hat. Der Kantineur macht daraus zwei Tipps am Tablet – mit Namen, mit Preis, mit Datum.
Was im Feuerwehrhaus anders ist
Nicht die Technik. Die Umstände – und die sprechen für Selbstbedienung.
Es ist immer spät
Nach der Übung will niemand mehr kassieren. Wer selbst bucht, hält niemanden auf – und der Kantineur muss nicht bis zuletzt bleiben.
Es sind viele
Aktive, Reserve, Jugend, Ehrenmitglieder. Am Tablet stehen alle als Kacheln, alphabetisch, mit Suchfeld. Die Zahl der Mitglieder ändert am Preis nichts.
Das Amt wechselt
Wenn der Kassier wechselt, wandert sonst ein Ordner. Hier übergibt man einen Zugang – der Stand ist am selben Abend vollständig da.
So läuft ein Übungsabend
Kühlschrank auf, Namen antippen
Das Tablet hängt daneben und zeigt die Mannschaft. Kein Login, kein Passwort. Wer möchte, bekommt einen eigenen vierstelligen Code – dann kann niemand versehentlich auf fremden Namen buchen.

Getränk antippen
Große Kacheln, ein Tipp pro Flasche. Zwei Bier heißt zweimal tippen, vertippt heißt Minus daneben. Zwanzig Sekunden lang lässt sich alles zurücknehmen.
Am Monatsende kassieren
Der Kantineur sieht, wer wie viel offen hat, kassiert bar und quittiert mit einem Tipp. Oder er schickt die Monatsaufstellung als PDF – zum Beispiel an alle, die selten da sind.

Was die Kassaprüfung bekommt
Zahlen, die zusammenpassen – und zwar ohne dass jemand sie am Vorabend zusammensucht.

Häufige Fragen aus Feuerwehrhäusern
Wir haben eine Kameradschaftskasse – passt das zusammen?
Ja. Der Kantineur führt die Getränkekasse, nicht die Kameradschaftskasse. Was am Monatsende kassiert wird, tragt ihr als Einnahme dort ein; die Monatsaufstellung als PDF und der CSV-Export sind genau dafür gedacht. Wer will, lädt Guthaben auf – dann fließt das Geld einmal im Jahr und nicht nach jeder Übung.
Muss beim Einsatz jemand aufschreiben, wer was getrunken hat?
Nein. Nach einem Einsatz tippt jede und jeder selbst am Tablet – zwei Sekunden, im Vorbeigehen. Und wenn eine ganze Übung frei geht, bucht der Kantineur sie einfach nicht: Was nicht getippt wird, steht auch nirgends.
Bei uns sind auch Jugendliche in der Feuerwehrjugend.
Getränke ohne Alkohol tragt ihr als eigene Produkte ein, und wer will, gibt jungen Mitgliedern einen eigenen Code, damit die Buchung wirklich ihre ist. Was eine Jugendliche nehmen darf, entscheidet ihr – das Tablet verkauft nichts, es schreibt nur an.
Was sagt die Kassaprüfung dazu?
Sie bekommt zum ersten Mal Zahlen, die zusammenpassen: jede Entnahme mit Datum, Name und Preis, jede Zahlung quittiert, der Monat als PDF. Mit dem Magazineur kommt der Wareneingang dazu – dann steht neben dem Umsatz auch, was der Einkauf gekostet hat und was im Kühlschrank liegt.
Wir haben kein Geld für neue Geräte.
Braucht ihr nicht. Ein ausrangiertes Tablet aus einem Haushalt genügt, Hauptsache Browser und WLAN. Wer gar keines hat, klebt einen QR-Code an den Kühlschrank – dann bucht jede und jeder am eigenen Handy.
14 Tage kosten nichts und brauchen keine Zahlungsdaten. Was danach fällig wird, steht auf der Preisseite; wie die Selbstbedienung im Detail funktioniert, steht unter So funktioniert’s.
Probiert es an einem Übungsabend aus.